KAV gegründet
Erste Wahl mit 19,7% Wahlbeteiligung. Unterstützt von Daniel Cohn-Bendit als „ein Schritt zur politischen Gleichberechtigung."
223.000 Menschen in Frankfurt können bei der KAV-Wahl wählen — die einzige demokratische Stimme für Einwohner ohne deutschen Pass. Das ist dein Leitfaden.
26% der Frankfurter Bevölkerung sind ausländische Staatsangehörige. Fast ein Drittel der Stadt hat keinen deutschen Pass. Die KAV — Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung — ist ihre gewählte politische Stimme.
Gegründet 1991, berät die KAV die Stadtverordnetenversammlung in allen Angelegenheiten, die ausländische Einwohner betreffen. Sie steht an der Schnittstelle zwischen Stadtregierung und internationaler Gemeinschaft — setzt sich für Integrationspolitik ein, bekämpft Diskriminierung und fordert Bildungsgerechtigkeit.
Sie ist beratend, nicht gesetzgebend. Aber sie ist die einzige formale demokratische Teilhabe, die Nicht-EU-Bürgern in Frankfurt zur Verfügung steht.
Alle Einwohner mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, ab 18 Jahren, seit mindestens 6 Wochen in Frankfurt gemeldet. EU- und Nicht-EU-Bürger gleichermaßen.
Beratende Funktion, verankert im Hessischen Kommunalrecht. Kann Anträge stellen, Pressemitteilungen herausgeben und die Stadtverordnetenversammlung beraten.
Historisch 5–8% Beteiligung. Das sind über 200.000 Wahlberechtigte, die weitgehend fehlen. Deine Stimme hat enormes Gewicht.
Von großen Parteien (CDU, SPD, Grüne) bis zu Gemeinschaftsvereinigungen, die bestimmte Nationalitäten und Anliegen vertreten.
Erste Wahl mit 19,7% Wahlbeteiligung. Unterstützt von Daniel Cohn-Bendit als „ein Schritt zur politischen Gleichberechtigung."
Höchste Teilnahmequoten in hessischen Städten. Die KAV etabliert sich als Modell.
Die Beteiligung bricht ein. 140.000 Wahlberechtigte, weniger als 8.000 wählen tatsächlich. Die Kritik am „zahnlosen Tiger" wächst.
35 Listen treten an. Die Wahlbeteiligung steigt auf 7,6%, bleibt aber kritisch niedrig.
KAV-Wahl erstmals mit der Kommunalwahl zusammengelegt. 47 Listen, 713 Kandidaten. Die Beteiligung profitiert vom gemeinsamen Wahltag.
26 Listen, 411 Kandidaten. Die CDU tritt zum ersten Mal mit einer KAV-Liste an. 15. März — Wahllokale geöffnet 8:00–18:00.
Frankfurts Ausländerbehörde ist überlastet. Wartezeiten erstrecken sich über Monate. Die KAV hat Digitalisierung, mehr Personal und zusammengelegte Dienste gefordert.
VerwaltungSchulzugang, Kita-Plätze, Sprachförderung, Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Das Fundament der Integrationspolitik.
BildungFrankfurts Mietmarkt trifft internationale Bewohner am härtesten. Diskriminierung bei der Wohnungssuche.
WohnenVon Arbeitsplatzdiskriminierung bis Racial Profiling. Die Rolle der KAV bei der Förderung kommunaler Antidiskriminierungspolitik.
GleichstellungDie „zahnloser Tiger"-Debatte: Soll die KAV echtes Stimmrecht in der Stadtverordnetenversammlung erhalten?
DemokratieUnterstützung ausländischer Vereine, kultureller Veranstaltungen, religiöser Gemeinden. Integration und Identitätsbewahrung in Balance.
KulturDas war die letzte Wahlbeteiligung. Lass uns das ändern.
Bei so niedriger Beteiligung verändert jede einzelne Stimme das Ergebnis. Deine 37 Stimmen sind nicht symbolisch — sie sind mächtig.
Übe deinen Stimmzettel →